Der "Interreligiöse Think-Tank" (ITT) wurde im November 2008 von der muslimischen Islamwissenschaftlerin Amira Hafner-Al Jabaji, der jüdischen feministischen Theologin Gabrielle Girau Pieck und der christlichen feministischen Theologin Doris Strahm gegründet – als institutionell unabhängiger Zusammenschluss von jüdischen, muslimischen und christlichen Exponentinnen des interreligiösen Dialogs in der Schweiz.
Er will den unabhängigen und institutionskritischen Stimmen in der Öffentlichkeit Gehör verschaffen sowie der Frauen- und der Genderperspektive mehr Gewicht verleihen, die in den religionspolitischen Debatten meist ausgeblendet wird. Sein Ziel ist es, den religiösen Frieden zu fördern und jeglichen Formen von Fundamentalismus, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie entgegenzutreten.
Die derzeit acht Mitglieder (Stand Juli 2011) des ITT reflektieren ihre Dialogpraxis, bringen Frauen- und Genderperspektiven in die schweizerischen Religionsdebatten ein, verfassen und publizieren Statements und kritische Analysen zu den aktuellen religionspolitischen Auseinandersetzungen, speziell in Bezug auf den Islam (Debatten um Minarette, Burkas, Islam und Frauenrechte etc.).
Ihre Analysen, Erkenntnisse und ihr interreligiöses Know-how machen sie auf ihrer eigenen Website öffentlich zugänglich: www.interrelthinktank.ch. |